Direkt zum Inhalt | Direkt zur Hauptnavigation | Direkt zu den weiterführenden Informationen

INSA (EFA-Modus)

Zur dezentralen Erfassung (Dateneingabe) im Rahmen der Erkundung von Boden- und Grundwasserkontaminationen auf Bundesliegenschaften wird – in der Regel durch die beauftragten Ingenieurbüros – das Programm INSA (EFA-Modus) eingesetzt. INSA (EFA-Modus) löst mit Einführung der Version 4 des INSA das bisher verwendete EFA („Erfassungsprogramm Altlasten“ / Boden- und Grundwasserschutz) ab. Das Programmgerüst ist jetzt identisch mit dem des INSA, der Funktionsumfang ist aber eingeschränkt und die zu bearbeitenden Daten werden jeweils liegenschafts- und projektbezogen in einer eigenen dateibasierten Datenbank verwaltet. Diese Datenbank wird von den INSA-Leitstellen in den Bauverwaltungen der Länder als INSA-Export (aus einer Oracle-DB) angelegt und dem jeweiligen Erfasser zur Verfügung gestellt.

INSA (EFA-Modus) unterstützt sowohl die Erfassung der alphanumerischen Daten (Fachdaten) wie auch der geographischen Daten (Lageinformationen) über alle Phasen gemäß Arbeitshilfen Boden- und Grundwasserschutz von der Erstbewertung (Phase I) bis zur Sanierungsnachsorge (Phase IIIc).

Neu mit der Umstellung auf INSA 4 ist die Dokumentation von Fach- und Lagedaten aus dem Bereich der Kampfmittelräumung, wie sie auf Liegenschaften des Bundes in den Arbeitshilfen KMR geregelt ist (Phasen A, B, C1 und C2).

Als kartographische Grundlage für die Erfassung dient im Standardfall ein Lageplan aus dem Liegenschaftsinformationssystem Außenanlagen LISA, der als DXF-Datei in die Anwendung geladen werden kann. Die Bereitstellung erfolgt durch die o.g. INSA-Leitstellen. Zusätzlich oder ersatzweise können auch digitale Orthofotos (Luftbilder) und topografische Kartenwerke genutzt werden, die als Internetkartendienste (WMS) in die Anwendung integriert sind und bundesweit flächendeckend zur Verfügung stehen.

Nach Abschluss der Erfassung werden die Daten geprüft, in den INSA-Leitstellen wieder importiert und stehen dort im Gesamtdatenbestand des INSA zur weiteren Nutzung zur Verfügung.

INSA (EFA-Modus) wird durch die Leitstelle des Bundes für Boden- und Grundwasserschutz in der OFD Niedersachsen entwickelt und den beauftragten Firmen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die JAVA-Anwendung ist lauffähig auf allen Plattformen und Betriebssystemen, die benötigte Version der JAVA-Laufzeitumgebung (JRE) wird mit dem Setup im Programmverzeichnis des INSA (EFA-Modus) installiert und automatisch für die Programmausführung verwendet.

Hilfreiche Hinweise zum Einstieg in die Bedienung des Programms finden Sie in dem Dokument INSA (EFA-Modus): Bezug, Installation und Schnellstarthinweise.

nach obennach oben
Weitere Informationen
Dokumente
Software

Software Download nach Anmeldung

Lisa-Newsletter
Aktuelle Informationen zu LISA
Anmeldung mit E-Mail-Adresse: