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INSA - Informationssystem BoGwS / KMR

Im INSA, dem Informationssystem Boden- und Grundwasserschutz / Kampfmittelräumung, erfolgt die Speicherung, Pflege und Auswertung der Daten zu BoGwS-relevanten Untersuchungen und Sanierungsmaßnahmen und der Maßnahmen zu Kampfmitteln. Neben den Fachdaten werden auch Informationen zur Projektverfolgung (z. B. Zeiträume und Kosten) im INSA geführt. Das INSA wird durch die Leitstelle des Bundes für Boden- und Grundwasserschutz im NLBL entwickelt und bildet auch die zentrale Fachdatenbank zur Bereitstellung der Daten an die Bundeswehr und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

Das System INSA wird in den Bauverwaltungen der Länder, der Wehrverwaltung und der BImA entsprechend den jeweiligen Erfordernissen eingesetzt. Die Anwendung unterscheidet sich darin, inwieweit Dateneingaben und Änderungen an der Datenbank vorgenommen werden dürfen.

Die Datenerfassung erfolgt dezentral durch beauftragte Ingenieurbüros mit dem INSA (EFA-Modus). Dazu werden aus INSA für jeweils eine Liegenschaft Daten exportiert und nach erfolgter Datenerfassung in INSA importiert.

Die Tätigkeiten der verschiedenen Nutzergruppen sind:

Leitstellen BoGwS der Länder (Bauverwaltung)

  • Erfassung von Daten zu Liegenschaften
  • Anlegen von Grunddaten der Phasen im INSA
  • Erzeugung von Daten für INSA (EFA-Modus)
  • Weiterleitung der Daten an die Bauämter
  • Einlesen der erfassten Daten ins INSA
  • Objektbildung und Verknüpfung im GEO BoGwS (Erzeugung der Folie 860)
  • Fachliche Unterstützung der Bauämter
  • Aktualisierung der bundesweiten INSA-Datenbank beim Niedersächsischen Landesamt für Bau und Liegenschaften
  • Datenabgabe an Ämter und Behörden
  • Import der bundeseinheitlichen Referenztabellen

Ortsinstanzen der Bauverwaltung (Bauämter)

  • Weiterleitung der Daten für INSA (EFA-Modus) an die beauftragten Firmen
  • Begleitung der Untersuchungs- und Sanierungsmaßnahmen
  • Prüfung der erfassten Daten
  • Weiterleitung der erfassten Daten an die Leitstelle Boden- und Grundwasserschutz der Länder

Ingenieurbüros / Firmen

  • Eingabe Projektdaten zur Liegenschaft im INSA (EFA-Modus)
  • Übergabe der Daten an Bauamt

Leitstelle des Bundes für Boden- und Grundwasserschutz (Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften)

  • Erstellung bundeseinheitlicher Referenztabellen (administrativ und fachspezifisch)
  • Zusammenführung aller Daten der Leitstellen BoGwS der Länder in einer zentralen INSA-Datenbank für militärische und zivile Bundesliegenschaften
  • Bereitstellung der Daten für Bundeswehr und BImA

Wehrverwaltung

  • Erfassung der Daten der Phase I mit dem INSA-Web-Client
  • Berichtserstellung aus dem INSA in der Bundeswehr

Plug-ins

Das Ziel der Plug-in-Technologie ist, das INSA um Funktionen erweitern zu können, ohne eine komplett neue Version erstellen zu müssen. Außerdem können dadurch Funktionen realisiert werden, die nicht von allen Anwendern benötigt werden (z.B. SEDAT-Import). Auch einzelne Programmmodule können nach Weiterentwicklungen über die Plug-in-Technologie ausgetauscht werden.

Mit Erscheinen einer neuen Version des INSA werden die meisten Plug-Ins in die neue Version fest integriert, so dass nur besondere, nicht für alle Anwender notwendige Programmfunktionen als Plug-in erhalten bleiben.

Der Name des Plug-ins ist der Name der Datei bis zum ersten Bindestrich. Das bedeutet, die Datei insa4_sedat-4.3.2-SNAPSHOT.jar und die Datei insa4_sedat-4.3.3-SNAPSHOT.jar beinhalten das gleiche Plug-in in verschiedenen Versionen. Daher darf im Plug-in-Verzeichnis nur eine Version existieren.

Übersicht zu den Plug-ins

Plug-in Name

Plug-in Version

Beschreibung

Im INSA

4.3.4-

Setup

MD5-Summe

insa4_sedat

4.3.3

Importiert aus SEDAT exportierte Daten in das INSA.

Erreichbar über das Menü:

Datei > Import/Export > SEDAT

Ja

1be1edb3533

a6c17d3cbc7b

aecaf5642

Stand 25.07.2016

Installation von Plug-ins

Die Plug-ins liegen im Installationsverzeichnis von INSA im Unterordner „Plug-ins“.

Zurzeit existiert kein Update-Mechanismus. Daher muss der Benutzer in eigener Verantwortung und mit den eigenen Berechtigungen in der Lage sein, die Dateien im Plug-in-Verzeichnis zu verwalten.

Zur Installation schließen Sie Ihr INSA.

  • Wechseln Sie in das Plug-in-Verzeichnis.
  • Löschen Sie ggf. die existierende Datei "Plugin_Name".jar aus dem Plug-in-Verzeichnis.
  • Kopieren Sie das neue/aktualisierte Plug-in "Plugin_Name".jar in das Plug-in-Verzeichnis.
  • Starten Sie INSA neu, das neue Plug-in ist jetzt aktiv.

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